März 2011 – archäologische Untersuchung – 1. Etappe

 Im Frühling 2009 wurde im Inneren der Festung mit der archäologischen Untersuchung begonnen.

 Es wurden 10 Sonden unter den bestehenden Fußboden der Festung gegraben. Durch die Untersuchung wurde die Existenz eines oberirdischen Teils des Objekts und einer Schanzmauer eines frühmittelalterlichen Sitzes bestätigt, von dem wir bisher nur die erhaltenen Keller kannten. Neu wurde auch gemäß erhaltenen Mauerresten festgestellt, dass der oberirdische Raum über dem Keller ebenfalls eine Gewölbedecke hatte. Am Eingang zu diesem Raum blieb ein Teil der Sandsteintürleibung und der Schwelle erhalten, auf dem Fußboden in der Ecke sogar einige der ursprünglichen Fliesen. Bei zwei Sonden wurde in der Untersuchung jedoch ein noch älterer mittelalterlicher Sitz nachgewiesen, der vorläufig auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert wurde.

Beide Sitze wurden durch Brände zerstört, und anschließend kam es (1542) zur Errichtung eines Renaissanceschlosses am Ostrand des Areals. Der neu entdeckte kleine Keller gehört möglicherweise zum ältesten Sitz, denn seine Lage und Tiefe passen nicht zu den späteren Objekten, die schließlich auch bewirkten, dass er unzugänglich wurde.

Archäologische Untersuchung