Archäologische Untersuchung

Die Untersuchung begann am 20.04.2011 und wird parallel zum Aufbau des Areals weiterlaufen, so lange es erforderlich ist.

 Im Frühling 2009 wurde im Inneren der Festung mit der archäologischen Untersuchung begonnen.

 Es wurden 10 Sonden unter den bestehenden Fußboden der Festung gegraben. Durch die Untersuchung wurde die Existenz eines oberirdischen Teils des Objekts und einer Schanzmauer eines frühmittelalterlichen Sitzes bestätigt, von dem wir bisher nur die erhaltenen Keller kannten. Neu wurde auch gemäß erhaltenen Mauerresten festgestellt, dass der oberirdische Raum über dem Keller ebenfalls eine Gewölbedecke hatte. Am Eingang zu diesem Raum blieb ein Teil der Sandsteintürleibung und der Schwelle erhalten, auf dem Fußboden in der Ecke sogar einige der ursprünglichen Fliesen. Bei zwei Sonden wurde in der Untersuchung jedoch ein noch älterer mittelalterlicher Sitz nachgewiesen, der vorläufig auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert wurde.

Auf den Fotos ist der Umfang bisher unbekannter Objekte zu sehen – der kleine Keller mit Gang zum Hof, die Kanalisationsrinne im Freien auf der Nordseite, die überraschenderweise durch einen Schacht in der Mauer in den Keller geführt wird, von wo das Wasser dann durch eine Rinne im Fußboden auf den Südhang abgeleitet wurde. Hinter der westlichen Schanzmauer wurde wiederum unerwartet das Fundament eines rechteckigen Objekts gefunden, dessen Ecke in der Nähe der ursprünglichen Festung ist. Außer einigen Resten von Mauerwerk auf der Nordseite der ursprünglichen Festung, dessen Verbindung mit der Festung zuerst noch untersucht werden muss, sind das wohl größte unterirdische Objekt mehrere neu entdeckte Räume – offenbar Keller, über denen jedoch offenbar auch weitere Stockwerke waren.