Interessante Orte in der Umgebung der Festung

Handwerksmuseum Letohrad – 2 km

Das Museum befindet sich im Areal des Neuen Hofs (Nový dvůr) von 1750, etwa 300 m vom Marktplatz von Letohrad entfernt. Das Museum ist das größte seiner Art in der Tschechischen Republik. Es zeigt auf einer Fläche von 1650 m² über 50 Ausstellungen von Handwerken und Gewerben aus dem Zeitraum 1840 - 1930. Zu sehen sind hier einzigartige technische Denkmäler, ein mechanisch bewegliches Freilichtmuseum mit Handwerkern, eine Schneidemühle mit drei Gattersägen, Mechanikwerkstätten und ein Depot mit historischen Fahrzeugen. Das stilechte Restaurant „Nový dvůr“ und das Gartenrestaurant „Na Terase“ befinden sich im gleichen Gebäude. Jedes Jahr findet am zweiten Samstag im Juli der „Handwerkersamstag“ mit Vorführungen von Handwerken und historischen Maschinen in Aktion statt.

Handwerksmuseum Letohrad – 2 km

Stadt Letohrad – 2,3 km (Marktplatz)

Stadt im Vorland des Adlergebirges an der Stillen Adler (Tichá Orlice). Auf dem Marktplatz, der von der barocken Marienpestsäule dominiert wird, beeindrucken das Barockschloss mit eigener Ausstellung und die Barockkirche. Die Geschichte der Stadt kann man im Stadtmuseum kennen lernen, das auch den Originalschlitten des Kaisers Napoleon ausstellt, mit dem er 1812 aus Russland floh. Neu eröffnet ist das Museum und Stübchen von Jára Cimrman. Von der Anhöhe „Kopeček“ blickt die fünfeckige barocke St. Johannes-Nepomuk-Kapelle mit Kreuzgängen auf die Stadt, in der Nähe des Schlosses befindet sich ein Englischer Landschaftsgarten mit Empirebrunnen, Altan und künstlicher Grotte mit Aussichtspunkt. Im Winter kann in Letohrad auch der Skilift genutzt werden.

Stadt Letohrad – 2,3 km (Marktplatz)

Stausee Pastviny – 12 km

Der Stausee Pastviny im Tal der Wilden Adler (Divoká Orlice) fesselt uns nicht nur als bedeutende technische Besonderheit, sondern vor allem als Ort für Sommertourismus und Erholung. Die Gewichtsstaumauer – Gewölbetalsperre ist aus Bruchstein auf Zementmörtel gemauert, und es ist der letzte errichtete gemauerte Damm in der Tschechischen Republik. Am Stausee gibt es ein Wasserkraftwerk. Die begrasten Strände bieten im Sommer Bade-, Erholungs- und Spielmöglichkeiten für Familien mit Kindern, es gibt aber auch Gelegenheit für Wassersportarten, und nicht zuletzt verlockt uns die Umgebung des Stausees zu Wanderungen und Radausflügen. Auch im Winter sind der Ort Weiden (Pastviny) und nahe Gemeinden ein touristischer Anziehungspunkt, weil es in den nahen Wintersportzentren ideale Skibedingungen gibt.

Stausee Pastviny – 12 km

Masaryk-Hütte auf dem Scherlich– 45 km

Die Masaryk-Hütte bei Deschney im Adlergebirge (Deštné) steht auf dem Kamm des Scherlich (Šerlich) in einer Höhe von 1019 m ü. M. und bietet einen Ausblick nach Tschechien und Polen. Die Hütte hat eine sehr günstige Lage für Wanderer und Skiläufer. An ihr führt der rot markierte Jirásek-Höhenwanderweg vorbei, der von Braunau (Broumov) nach Leitomischl (Litomyšl) führt. Im Winter ist das die gewartete Hauptloipe für Langläufer. In der Nähe der Hütte gibt es einen 350 m langen Skilift. Das nahe Naturschutzgebiet „Urwald Bukačka“ wird wegen seines Reichtums an Pflanzenarten auch botanischer Garten des Adlergebirges genannt. Der höchste Berg ist die Gross Koppe (Velká Deštná), die von der Hütte 3 km entfernt ist.

Masaryk-Hütte auf dem Scherlich– 45 km

Kirche Mariä Himmelfahrt in Bärnwald – 25 km

Bärnwald (Tschechisch Neratov) ist bereits seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts ein wichtiger Wallfahrtsort, angeblich pilgerten bis zu viertausend Pilger hierher. Wunderkraft wurden der Gnadenstatue der Jungfrau Maria und der an der Kirche entspringenden Quelle zugeschrieben. Wegen der steigenden Popularität von Bärnwald wurde zwischen 1723 und 1733 die steinerne Barockkirche Mariä Himmelfahrt errichtet. Die Kirche wurde am 10. Mai 1945 von einer Panzergranate der Roten Armee getroffen, brannte aus, und nach der Abschiebung der deutschen Bevölkerung verfiel sie allmählich. Der geplante Abriss wurde wegen fehlenden Finanzen unterlassen. Nach 1989 wurde mit der Rettung dieses einzigartigen Denkmals begonnen. Teil der Rekonstruktion war auch die Ausführung eines teilweise verglasten neuen Kirchendaches. Die eindrucksvolle Atmosphäre der Kirche und ihre bewegte Geschichte ziehen auch heute viele Wallfahrer an.

Kirche Mariä Himmelfahrt in Bärnwald – 25 km

Glatzer Schneegebirge (Králický Sněžník) – 37 km

Bergrücken zwischen Altvatergebirge und Adlergebirge, nationales Naturschutzgebiet. Der Gipfel des Glatzer Schneebergs erreicht 1424 m ü. M. und ist der dritthöchste Berg in der Tschechischen Republik. Auf dem Gipfel befand sich auf der polnischen Seite von 1899 bis 1973 ein steinerner Aussichtsturm. Sie finden hier den dreifachen Grenzstein des Königreichs Böhmen, der Markgrafschaft Mähren und der Grafschaft Glatz, an den Fundamenten der abgerissenen Hütte befindet sich die Statue eines Elephantenbabys. Eine Besonderheit ist, dass auf dem Glatzer Schneeberg drei Flüsse entspringen, deren Wasser in drei Meere fließt. Die am Südhang entspringende March (Morava) fließt ins Schwarze Meer, der Bach Liptovský potok in die Nordsee, und die Glatzer Neiße (Kladská Nisa) fließt in die Ostsee. Vom Gipfel hat man eine herrliche Aussicht aufs Adlergebirge, die Mikroregion Staroměstsko und Altvatergebirge (Hrubý Jeseník). Bei guter Sicht erblicken Sie auch das Riesengebirge, die Beskiden und Olmütz (Olomouc).

Glatzer Schneegebirge (Králický Sněžník) – 37 km

Militärmuseum Grulich – 20 km

Das Militärmuseum Grulich (Králíky) ist das modernste Militärmuseum in der Tschechischen Republik. Es ist Teil eines Areals, das in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die größte Befestigung in der Republik darstellte. In der Umgebung befinden sich Stahlbetonbunker (Tschechisch sog. Řopíky), aber auch 3 Artillerietürme. In der rekonstruierten Halle werden Beispiele für Infanteriewaffen, Feld- und Flugabwehrgeschütze, Infanterie- und Artilleriemunition und Ausrüstung von Soldaten gezeigt. Im Außengelände befinden sich mehr als 60 Stück großer Militärtechnik, unter anderem auch Panzer, Selbstfahrlafetten, gepanzerte Transporter, schwere Feld- und Flugabwehrgeschütze, Last- und Terrainfahrzeuge, Fahrgestelle taktischer Raketenträger, Logistik- und Pioniertechnik und Beispiele für Panzer- und Infanteriehindernisse. Jedes Jahr im August findet bei Grulich auch die große Gedenkveranstaltung „Ziegelei“ mit Vorführungen von Militärtechnik statt.

Militärmuseum Grulich – 20 km

Freitreppe Homole - Lhoty u Potštejna - 22 km

In der Nähe der Burg Pottenstein (Potštejn) auf dem einem Homole genannten Berg beim Dorf Lhoty stand in der Vergangenheit eine Burg, die laut der Sage von Karl IV. persönlich bei seinem Kriegszug gegen den Raubritter Nikolaus von Pottenstein geplündert wurde. Ein Wallfahrtsort wurde aus Homole erst am Ende des 17. Jahrhunderts durch die Theresa Eleonora Gräfin von Ugarte, die auf dem Homole ein sakrales Gebäude – die Kirche der Schmerzhaften Jungfrau Maria und eine zu ihr führende spätbarocke Freitreppe errichten ließ. Diese ist von unschätzbarem Wert und macht heute die Attraktivität dieses Ortes aus, wobei in ganz Europa nur zwei Treppen von solcher Bedeutung existieren. Bei uns auf dem Homole und in Italien. Die Treppe ist für das Rosenkranzgebet (153° = Anzahl der Ave Marias, 16 Treppenabsätze = Vaterunser im großen Rosenkranz) wie geschaffen und zieht damit seit 3 Jahrhunderten Pilger aus der ganzen Welt an. Wenn Sie diesen Ort besuchen, stellen Sie fest, welch positive Energie er ausstrahlt, und da sprechen wir noch nicht einmal von den vielen Sagen, die sich um den Homole weben.

Freitreppe Homole - Lhoty u Potštejna - 22 km

Burg Lititz – 19 km

Die Burg Lititz (Litice) wurde (ebenso wie die Burg Pottenstein) vom Adelsgeschlecht der Drslavic errichtet. Die Drslavic kamen im 13. Jahrhundert während der Besiedlung des Grenzurwaldes in die Region Orlice. Die Burg Lititz an der Wilden Adler (Divoká Orlice) wurde Königsburg: sie gehörte den Přemysliden, den Luxemburgern, bis sie Boček I. von Podiebrad erhielt, der Großvater des späteren Königs Georg von Podiebrad. Den größten Ruhm hatte die Burg Lititz unter König Georg. Es heißt, dass Lititz für Georg von Podiebrad das war, was für Karl IV. Karlstein war. Einige Berichte behaupten sogar, dass Georg hier ein Versteck für die Kronjuwelen und für die Landtafeln schaffen wollte. Die Burg wurde auch als sicheres Gefängnis für Personen verwendet, an denen dem Landvogt und später dem König ganz besonders lag. Die Burg wurde Ende des 20. Jahrhunderts umfassend rekonstruiert. Vom Burgturm hat man eine herrliche Aussicht in die Umgebung.

Burg Lititz – 19 km

Aquapark Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) - 12 km

Der Aquapark in Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) verfügt über ein Vergnügungsbecken und ein Schwimmbecken mit einer Länge von 25 m. Im Vergnügungsbecken finden Sie Attraktionen wie Sprudel, Wasserpilz, Wasser-Blower, Rutsche und 6 Massagebänke. Kostenlos können Sie die 101 m lange Riesenrutsche oder die Rutsche „Kamikaze“ mit einer Überhöhung von 6,80 m hinuntersausen. Für Kinder sind Plantschbecken mit Kaskaden, der neue Kinderspielplatz und weitere Attraktionen im Inneren des Areals bestimmt. Auch an Erfrischungsmöglichkeiten, einen Platz für Beach-Volleyball, Wasserfußball und Aerobic wurde gedacht. Sie können Wasser-Zorbing oder Teppich-Curling ausprobieren. Der Aquapark wurde umfassend rekonstruiert.

Aquapark Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) - 12 km

Kloster auf dem Muttergottesberg (Hora Matky Boží) bei Grulich - 27 km

Das Kloster auf dem Muttergottesberg (Hora Matky Boží) bei Grulich (Králíky) diente seit seiner baulichen Vollendung 1710 dem Servitenorden, ab 1883 dem Redemptoristenorden, von 1950 bis 1960 diente das Kloster als Gefängnis für Priester. Heute wird es wieder vom Redemptoristenorden verwaltet. Aus Grulich führt eine von Kapellchen gesäumte Allee zum Kloster. Ein ganz besonderes Unikat des Klosters sind die „Heiligen Treppen“. Diese sind eine Nachbildung des Treppenaufgangs in der Burg Antonia in Jerusalem, der später nach Rom gebracht wurde. Über sie schritt Jesus Christus zum Richterstuhl des Pilatus. Es gibt hier auch herrliche Kreuzgänge mit vielen Bildern und Statuen. Eine Besonderheit der hiesigen Kreuzgänge ist, dass sie aufgrund der Lage in großer Höhe und der daher strengeren Witterungsbedingungen geschlossen sind. Vom Muttergottesberg hat man eine schöne Aussicht auf Grulich, den Berg Suchý vrch und den Grulicher Schneeberg.

Kloster auf dem Muttergottesberg (Hora Matky Boží) bei Grulich - 27 km

Neues Schloss bei Landskron - 23 km

Das Neue Schloss bei Landskron (Lanškroun) kennen die Ortsansässigen eher unter dem Namen Schlösschen. Aus der Ferne ist das ein seltsamer Bau, der eher an einen Wasserturm oder einen Aussichtsturm erinnert. Dieser Torso und die anliegenden Keller sind alles, was übrig blieb vom Neuen Schloss – einem Gebäude, das in der Zeit seiner Entstehung unter mitteleuropäischem Gesichtspunkt zu den wichtigsten Gebäuden der Schlossarchitektur zählte. Das Schloss wurde für den Fürsten Johann Adam Andreas von Liechtenstein gebaut und ist ein Werk von Domenico Martinelli. Der Schlossturm wurde wieder instandgesetzt, im Inneren befindet sich ein Museum, und er bietet eine schöne Aussicht in die Umgebung von Landskron. Vor Ort gibt es einen Kiosk, eine Kinderecke und angenehme Sitzgelegenheiten auf den freigelegten Fundamenten des Schlosses. Man kann auch die ausgedehnten unterirdischen Räume besichtigen.

Neues Schloss bei Landskron - 23 km

Schloss Častolowitz – 33 km

Die Geschichte des Schlosses Častolowitz (Častolovice) reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als der Adlige Častolowitz von Ronow hier eine Wasserburg errichten ließ, die allmählich durch die Hände verschiedener Besitzer ging. Der bedeutendste von ihnen war Georg von Podiebrad. Ab 1694 Familiensitz der Grafen von Sternberg. Alle Räume der Schlossexpositionen sind in unterschiedlichen Stilrichtungen möbliert und vermitteln eine Vorstellung vom früheren Leben auf dem Schloss. Der Rittersaal ist einer der größten in der Tschechischen Republik (306 m²) und wird von einer gemalten Renaissancedecke mit Szenen aus dem Alten Testament geschmückt. Ein beliebter Ort, um den Besuch auf dem Schloss ausklingen zu lassen, ist ein Spaziergang durch den Englischen Park (42 ha), wo Blumenfreunde neben einigen seltenen Gehölzen, Rhododendren und Azaleen auch im Rosen- und im Wassergarten auf ihre Kosten kommen. Im Wildpark können die Besucher weiße Damhirsche, Sikahirsche und andere gezähmte Waldtiere sehen.

Schloss Častolowitz – 33 km

Hallenschwimmbad Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) – 12 km

Das Hallenbad mit Salzwasser in Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) verfügt über ein Schwimmbecken mit einer Länge von 25 m, ein Plantschbecken für die Kleinsten mit Sprudel und Rutsche, ein kleines Bassin, in dem die 84 m lange Riesenrutsche endet, einen Whirlpool, zwei Dampfkabinen, ein vertikales Solarium, außerdem dann im Souterrain über ein Relax-Zentrum mit einem großen Meeresaquarium, ein Entspannungsbecken mit Hydromassage und Luftbläschenmassage , eine Solarliegewiese, eine Dampfkabine mit Benebelung mit Jodsalzkonzentrat und die Entspannungsbadewanne Duett, den Ort für totales Relaxen, wo die Vibrationen der Musik durch die Wannenwände in das Wasser übertragen werden und es dank der Resonanz mit der Körperflüssigkeit zu einer tiefen und sanften Massage der inneren Organe und des ganzen Körpers kommt. Außerdem gibt es ein Spinningzentrum und einen Erfrischungsverkauf. Das Schwimmbad ist in den Sommermonaten (Juli – August) geschlossen.

Hallenschwimmbad Wildenschwert (Ústí nad Orlicí) – 12 km

Burg Pottenstein – 19 km

Die Ruinen der gewaltigen Burg Pottenstein gehören zu den größten in der Tschechischen Republik. Die Geschichte der Burg beginnt am Ende des 13. Jahrhunderts (1295). Im Burgareal befindet sich die St. Johannes-Nepomuk-Kapelle ( 1766 ) und die letzte Station des Kreuzwegs „Gottesgrab“ (1754). Im vierten Eingangstor befindet sich eine Ausstellung, die die Geschichte der Burg dokumentiert. Mit der Burg ist auch die Geschichte über einen Schatz verbunden: Der Sohn des Erbauers Půta, Nikolaus von Pottenstein, war ein berühmter Raubritter. Er kam in dem Schutthaufen der Burg, als Karl der IV. sie eroberte, ums Leben. Aus Pottenstein wurde danach eine unbezwingbare Festung, die erst Johannes Anton Graf von Harbuval-Chamaré ins Verderben stürzte. Er beschloss damals, den sagenhaften Schatz des Räubers Nikolaus zu finden. Vierzig Jahre lang schürfte er Gänge unter der Burg, bis die Mauern einzustürzen und zu zerfallen begannen. Einen Schatz fand er jedoch nicht. Diese Geschichte inspirierte Alois Jirásek zum Verfassen des Buches „Der Schatz“. Aus diesem Grund befindet sich hier die Jirásek-Gedenktafel „Der Schatz“ (Poklad).

Burg Pottenstein – 19 km

Artilleriefestung Hanička – 15 km

Das Museum Artilleriefestung Hanička befindet sich etwa 5 km Luftlinie von Rokitnitz im Adlergebirge (Rokytnice v Orlických horách), in der Nähe der polnischen Staatsgrenze, wo allerdings 1938 die Grenze zum damaligen Deutschland war. Die Festung bestand aus sechs Kampfobjekten, die durch hunderte Meter unterirdischer Gänge und Säle verbunden sind. Die mächtigen Säle können eine beträchtliche Menge an Vorräten fassen, was es der Besatzung auch im Falle der Umzingelung hätte ermöglichen sollen, mehrere Monate zu kämpfen. Baulich fertig gestellt wurde die Festung 1938, und im gleichen Jahr wurde sie kampflos den Vertretern der Wehrmacht übergeben, die dann hier die Widerstandsfähigkeit unserer Objekte und gleichzeitig die Wirksamkeit der deutschen Artilleriegranaten erprobte. Von 1975 - 1995 war die Festung Hanička der Öffentlichkeit nicht zugänglich, weil das Innenministerium einen atomsicheren Kriegsgefechtsstand unter dem Decknamen „Kahan“ darin einrichten wollte.

Artilleriefestung Hanička – 15 km

Rokitnitz im Adlergebirge – 20 km

Das Städtchen Rokitnitz im Adlergebirge (Rokytnice v Orlických horách) gehört zu den wichtigen Sommer- und Wintererholungszentren. Die typische hübsche Volksarchitektur des Adlergebirges ist hier reichlich vertreten. Das Zentrum der Stadt bildet der Marktplatz, an dem auch mehrere einstöckige hölzerne Bürgerhäuser stehen, die von hohen Giebeln und Arkaden geziert werden. Die Häuser wurden meist zu Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Auf dem Marktplatz befindet sich auch ein Empirebrunnen mit Mariensäule. Hier steht das frühbarocke Schloss und die Pfarrkirche Allerheiligen, die 1684 beendet wurde, in der Nähe ist die Dreifaltigkeitskirche aus dem Jahr 1604. In Rokitnitz beginnen mehrere markierte Wanderwege, auch der Radweg „Adlergebirge“ führt durch Rokitnitz. In nördlicher Richtung steht die bei Touristen beliebte Festung Hanička. Wenn wir uns in nordöstlicher Richtung begeben, wird das Museum mit dem Namen „Bunker auf dem Kahlen Berg“ (Bunkr na Holém) unser Ziel sein.

Rokitnitz im Adlergebirge – 20 km

Haus „Na Sboru“ in Kunwald - 15 km

Kunwald (Kunvald) ist historisch vor allem deswegen bedeutend, weil hier 1457 die Brüderunität, die Kirche zur Fortsetzung der hussitischen Reformation, gegründet wurde. Das Haus „Na Sboru“ in Kunwald, die Wiege der Brüderunität, stand um das Jahr 1458 an der Stelle der heutigen Konskriptionsnr. 238. Im Haus „Na sboru“ ist ein der Öffentlichkeit zugänglicher Comenius-Gedenksaal eingerichtet, und es gibt eine Exposition über die Entstehung der Brüderunität. 1547 setzten die Böhmischen Brüder, als sie gezwungen waren wegen ihres Glaubens das Land zu verlassen, die sog. Brüderliche Linde bei der Konskriptionsnr. 77. Ihre Höhe erreicht 32 m, der Umfang der beiden zusammengewachsenen Stämme 840 cm. Das Alter der Winter-Linde wird auf mehr als 450 Jahre geschätzt. In Kunwald gibt es auch einige weitere Gedenkstellen, die an das Wirken der Brüderunität erinnern: zum Beispiel einen Jordan genannten Platz, wo der Brunnen stand, in dem die neuen Mitglieder der Brüderunität getauft wurden, oder das Waldtal „Modlivý důl“, wo die Brüder sich in Zeiten der Unterdrückung verbargen und zu Gottesdiensten trafen.

Haus „Na Sboru“ in Kunwald - 15 km

Arboretum Sandbach – 8 km

Das Arboretum Sandbach (Žampach) befindet sich im Vorland des Adlergebirges 440 m ü. M. direkt unter dem Burghügel mit der Ruine der Burg Sandbach und gehört zu den Sandbacher Schlossparks, die ein staatlich geschütztes Kulturdenkmal sind. Das Informationssystem des Arboretums schließt unter anderem einen Lehrrundgang ein, an dessen Haltepunkten grundlegende Informationen (Texte, Bilder und Fotos) von insgesamt mehr als 100 Gehölzfamilien zur Verfügung stehen, deren Vertreter vor Ort leicht gefunden werden können. Insgesamt umfassen das Arboretum und die Sandbacher Schlossparks mehr als 550 Arten und Unterarten von Gehölzen. Im Areal befinden sich eine gut ausgestattete und gewartete Spielecke mit Attraktionen und Sitzgelegenheiten für Groß und Klein, ein Spielplatz, ein Gartenaltan und ein Hippodrom mit spezieller Aufstellfläche sowie ein Informationszentrum mit Freiterrasse. Das Arboretum und die Sandbacher Schlossparks sind der Öffentlichkeit das ganze Jahr über zugänglich.

Arboretum Sandbach – 8 km

Stadt Žamberk - 8 km

Die Stadt Žamberk (deutsch Senftenberg in Böhmen) gehört der Region Pardubický kraj in Tschechien an. Sie liegt im Tal der Divoká Orlice am Fuß des Kapelský vrch und wird wegen ihrer Lage auch als das Tor zum Adlergebirge bezeichnet.

Stadt Žamberk - 8 km

Tyrš-Aussichtsturm - Rozálka - Žamberk - 8 km

Auf dem Berg Kapelský vrch am Westrand der Stadt Žamberk entstand 1932 ein hölzerner Aussichtsturm auf einem Steinsockel, der unter dem Namen Rozálka bekannt wurde. Der zwanzig Meter hohe Turm hat zwei Aussichtsplattformen - die erste in 16m Höhe und die zweite direkt unter der Spitze. Zur ersten Plattform führen 62 Holzstufen, zur zweiten weitere 16 steile Stufen. Von der Hauptplattform öffnet sich ein Rundblick auf das Adlergebirge (Orlické hory) den Grulicher Schneeberg (Králický Sněžník), den Zinkenstein (Buková hora)und den Dürrberg (Suchý vrch). Beim guten Wetter kann man das Riesengebirge sehen.

Tyrš-Aussichtsturm - Rozálka - Žamberk - 8 km